Das verrückte Projekt

Der Brett-Spiel-Klassiker „Das verrückte Labyrinth“ eignet sich sehr gut, um den den Unterschied zwischen einer einfachen Projektwelt und einer komplexen Projektwelt zu verstehen.

Pro Spiel können maximal 4 Spieler mitspielen.

Material

Das Brett-Spiel „Das verrückte Labyrinth“ (Verlag: Ravensburger) enthält:

  • 1 Spielbrett mit 16 festen Gangkarten.
  • 34 quadratische Gangkarten
  • 24 Geheimniskarten
  • 4 verschiedenfarbige Spielfiguren

Das Spielbrett, zusammen mit allen Gangkarten bilden das Projektumfeld.

Die auf den Gangkarten abgebildeten Objekte sind Projektmeilensteine.

Zusätzlich werden 2 Würfel (6 Seitig, jeweils mit 1 bis 6 Punkte) benötigt.

Runde 1

Jeder Spieler erhält 1 Projektmeilenstein-Karte (Geheimniskarte).

Ziel ist es nun das Spielbrett mit den Gangkarten so zu belegen, dass alle Meilenstein erreicht werden können (1 Gangkarte bleibt über).

Jede Spielfigur (jeder Spiele reiheum) läuft über die Gänge zu seinem Meilenstein.

Zwischenmoderation: Hat es lange gedauert, den Spielplan aufzubauen? Ist das eine realistische Projektwelt, in dem Alles (Lösungsweg, Projektumfeld) bekannt ist?

Hiermit wurde das „klassische“ plangetriebene Projektmanagement dargestellt.

Runde 2

Jeder Spieler erhält jeweils 2 weitere Projektmeilenstein-Karten (Geheimniskarten) . Bevor die Figur bewegt wird, wird mit dem Würfel der Slot ausgewürfelt, in dem die übriggebliebene Gangkarte eingeschoben wird (Slots im Uhrzeigersinn vom würfelnden Spieler aus durchzählen).

Das Projektumfeld ändert sich also stetig.

Hiermit wurde das komplizierte Projektumfeld dargestellt.

Runde 3

alle beweglichen Gangkarten werden umgedreht, so dass die Gangführung nicht mehr zu sehen ist.

Gespielt wird wie in Runde 2 (jeder Spieler erhält jeweils 2 weitere Projektmeilenstein-Karten (Geheimniskarten) ). Die Gangkarten dürfen umgedreht werden, bevor die Spielfigur das Feld betritt.

Hiermit wurde das komplexe Projektumfeld dargestellt und inspect&adapt erlebt.

Runde 4

wie in Runde 3. Jedoch werden 3 Projektmeilenstein-Karten (Geheimniskarten) gemeinsam für alle 4 Spieler ausgeteilt. Die Spieler dürfen sich untereinander abstimmen, wer welchen Meilenstein erspielt. Nachdem die 3 Meilensteine erspielt wurden, werden weitere 3 Karten ausgeteilt.

Hiermit wurde ein selbstorganisiertes Team in einem komplexen Projektumfeld dargestellt.

Hinterlasst mir bitte in den Kommentare, wie euch die Spielidee gefällt, welche Erfahrungen ihr damit gemacht habt und ob ihr das Spiel eurem Alltag einsetzt.

Ein Kommentar zu „Das verrückte Projekt

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